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Bei Braunform haben sich die „Energiedetektive“ bewährt

Die Umwelt schonen, Kosten senken und das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter fördern

10.12.2014
 

Nicht erst seit Einführung der Zertifizierung des Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 sind bei Braunform energetische Ziele fest in der Unternehmenspolitik verankert. Um z. B. das Energieeinsparpotenzial zu identifizieren, werden die Auszubildenden seit Anfang 2013 regelmäßig zu „Energiedetektiven“. Dabei standen bereits verschiedene potentielle Energiefresser auf dem vom firmeneigenen Energiemanagement ausgearbeiteten Plan, angefangen bei der Suche nach Druckluftleckagen und dem Scannen der Gebäudehülle mit Hilfe einer Wärmebildkamera, bis hin zur Überprüfung aller Leuchtmittel auf dem Betriebsgelände auf energiesparendere Lösungen.

Vor allem das Thema austretende Druckluft hält ein hohes Einsparpotenzial bereit. Bereits zum vierten Mal haben daher im Dezember 2014, drei Auszubildende zum Werkzeugmechaniker bzw. zur Industriekauffrau aus dem 2. Lehrjahr Druckluftleckagen in beiden Betriebsgebäuden aufgespürt. Während einer der Auszubildenden den Ultraschalldetektor bedient, übernehmen die beiden anderen die Dokumentation durch Fotoaufnahmen und das Eintragen in den Gebäudeplan. Anhand der markierten Zeichnungen wird anschließend der Technische Dienst die Beseitigung übernehmen. In einer abschließenden Ergebnispräsentation vor der Geschäftsleitung können die Auszubildenden stolz ihre aufgedeckten Energiepotenziale präsentieren.

Druckluft ist extrem teuer, da sie aufwendig aufbereitet werden muss (z. B. durch Trocknung, Ölabscheidung, Partikelfiltration) und trotzdem gehen laut einer EU-Studie jedem Unternehmen durchschnittlich 30 % davon aufgrund von undichten Stellen ungenutzt verloren.


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