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Ausbildung: Erfahrungsbericht Verfahrensmechaniker

Fabian über seine dreijährige Ausbildung zum Verfahrensmechaniker

17.03.2014
 

„Einen Blick in einen etwas anderen Beruf werfen“, wollte Fabian und absolvierte im Rahmen des BORS (Berufsorientierung an Realschulen) ein Praktikum bei Braunform. Dort lernte er das Unternehmen und den Beruf des Verfahrensmechanikers (m/w) näher kennen. Zu sehen, was aus Kunststoff alles entstehen kann, interessierte ihn sehr und weckte seine Begeisterung. Als dann im September das Bewerbungsverfahren startete, schickte Fabian sofort seine Unterlagen auf den Weg. Ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch und einen Schnuppertag später, hielt Fabian seinen Ausbildungsvertrag bei Braunform in der Hand.

Wie für alle technischen Auszubildenden war für Fabian die erste Station für sechs Wochen die Lehrwerkstatt. Dort werden erste Grundkenntnisse in der Metallbe- und verarbeitung vermittelt und man bekommt ein Gespür für den Werkstoff. „Die Lehrwerkstatt war sehr hilfreich für mich, da man praktische Grundfertigkeiten übt und so alle auf dem gleichen Stand sind.“, findet Fabian. Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker dauert insgesamt 3 Jahre und erfolgt im dualen Ausbildungssystem, d. h. Berufsschule und betriebliches Arbeiten wechseln sich in Blöcken ab. „Nach harten Schultagen freue ich mich sehr, wenn ich wieder im Team arbeiten kann. Mit meinen Arbeitskollegen und Ausbildern bin ich wirklich sehr zufrieden“, meinte Fabian. Der 18-jährige hat nun im 2. Lehrjahr bereits die Hälfte der Ausbildung geschafft und fast alle Abteilungen durchlaufen. Bald steht nun der Punkt an, an dem in seinem letzten Ausbildungsjahr sein Einsatzbereich festgelegt wird, in den er nach der Ausbildung übernommen wird.

Die Arbeit des Verfahrensmechanikers fängt dort an, wo die eines Werkzeugmechanikers aufhört: Mit dem Testen und überprüfen neuer Spritzgusswerkzeuge. Für den Herstellungsprozess von Kunststoffartikeln rüstet, programmiert und bedient ein Verfahrensmechaniker High-Tech-Anlagen, optimiert Produktionsprozesse und wirkt an der Produktentwicklung mit. Der Verfahrensmechaniker ist Spezialist rund um das Thema Kunststoff und dessen Verarbeitung. Während der Ausbildung werden die Abteilungen Technik-Center, Technische Produktion, Reinraum der ISO-Klassen 7+8 sowie die Konstruktion und Montage von Spritzgießwerkzeugen durchlaufen. Als sehr positiv empfindet Fabian hierbei, dass er viel selbständig machen, auch an „echten“ Aufträgen mitarbeiten kann und nicht für die Tonne produziert wird. „Das ist nicht überall eine Selbstverständlichkeit“, so Fabian. Aber auch Aktivitäten neben der Arbeit kommen nicht zu kurz. Durch Aktionen wie Azubi-Ausflüge oder gemeinsame Projekte wird der Zusammenhalt der Auszubildenden gestärkt. So wurden bspw. im vergangenen Jahr die Science Days im Europapark als Azubiprojekt initiiert.



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