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Zwischen Hörsaal und Werkstatt – die Mischung macht`s

29.01.2018
 

Neben acht Ausbildungsberufen im technischen und kaufmännischen Bereich, bietet die Braunform GmbH auch zwei duale Studiengänge an: eine technische Ausrichtung im Bereich Maschinenbau mit Fachrichtung Kunststofftechnik und Betriebswirtschaft mit Fachrichtung Industrie. Der 25-jährige Timo absolviert derzeit sein duales Studium zum Bachelor of Engineering (m/w), um sein Wissen aus der Ausbildungszeit zu vertiefen.

Mit dem Ziel, sich beruflich weiterzubilden, entschließt sich Timo nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung zum Technischen Produktdesigner zu diesem dualen Studium. Der einzigartige Vorteil liegt in der Verknüpfung von Theorie an der Hochschule und Praxis im Unternehmen. Diese Studienform ermöglicht es, über die gesamte Studienzeit wesentliche Berufserfahrungen im Betrieb zu sammeln. In einem dreimonatigen Rhythmus pendeln DH-Studenten zwischen Hörsaal und Werkstatt.

An der Hochschule werden, aufbauend auf den Praxisphasen, theoretische und methodische Inhalte sowie Basiswissen in Mathematik, Mechanik und Werkstoffkunde vermittelt. Nach dem Grundstudium werden Kenntnisse in Thermodynamik, Physik, BWL, Projektmanagement oder Kunststofftechnik gewonnen. Schwerpunkte wie Werkzeugkonstruktion, Projektplanung oder auch Kunststoffverarbeitung werden in den letzten Semestern vertieft. Sprachkurse runden das Angebot ab. Neben Prüfungen in den einzelnen Fächern werden insgesamt drei Studienarbeiten in den Praxissemestern, zwei während der Theoriephasen und zuletzt die Bachelorarbeit, die den Abschluss des Studiums bildet, verfasst.

„Vorlesungen in kleinen Gruppen mit ca. 30 Studierenden bieten optimale Lernbedingungen und einen guten Kurszusammenhalt. Auch der direkte Kontakt mit den Dozenten ist ein wesentlicher Vorteil.“, so Timo.

Zu Anfang des Studiums steht wie bei allen technisch-gewerblichen Auszubildenden der Grundlehrgang Metall auf dem Programm. Hier werden die handwerklichen Grundfertigkeiten der Metallbe- und -verarbeitung von der Pike auf gelernt. Während der späteren Praxisphasen im Unternehmen schnuppert Timo in verschiedene Abteilungen wie Konstruktion, Fertigung, Projektmanagement, Vertrieb, Qualitätssicherung oder Produktion, um grundlegende Abläufe kennenzulernen. Neben dem Tagesgeschäft wird in den Studienarbeiten das theoretisch Erlernte entsprechend in einem Praxisprojekt umgesetzt.

„Das duale Studium ist mit viel Arbeitsaufwand verbunden. Die Theoriephasen folgen einem straffen Stundenplan, weshalb ein gutes Zeitmanagement und Selbstdisziplin enorm wichtig sind, um die Menge an Lernstoff zu bewältigen“, findet der DH-Student. „Mir persönlich hilft es enorm, sich mit der Materie auseinander zu setzen. Die Praxisnähe und die Abwechslung motivieren mich zusätzlich“, ergänzt er.



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